Freitag, 13. Juli 2007

Calexico beim Zeltival in Karlsruhe

Ich weiß heute garnicht mehr wie ich zu Calexico gekommen bin. Aber gestern hat sich gezeigt, dass es ein denkwürdiger Tag gewesen sein musste. Zwar beherbergt meine Dosen-Sammlung nur die beiden CDs "The Black Light" (1998) und "Feast Of Wire" (2003), aber schon das reichte aus, um meine Begeisterung für diese Band auf Ewigkeiten zu sichern. Und nun war es endlich so weit, ich hatte nun zum ersten Mal die Gelegenheit ein Calexico-Live-Konzert zu erleben. Und ich muss sagen: Wow! Einfach genial!

Das Zelt - deswegen auch "Zeltival" :) - war gerammelte voll, die Stimmung gut. Es konnte losgehen.



Zunächst ging es mit eher leisen Tönen los und man stellte sich auf einen "besinnlichen" Abend ein. Doch ganz langsam, schleichend steigerte sich die Intensität. Rhythmus, Lautstärke und Beat - man merkte fast garnicht, dass man auf einmal voll drin war. In was? Kompliziert! Die Musik von Calexico kann man nicht beschreiben - ich jedenfalls nicht. Zu vielseitig ist sie. Und in eine bestimmte Schublade möchte ich sie auf keinen Fall stecken.

Und so konnte ich auch nicht mehr sitzen, wobei ich im Grunde ein Sitz-Konzert-Liebhaber bin. Ich musste einfach nach vorne.



Ich wurde richtig in den Bann gezogen. Man bekam von dem Drumherum nur noch wenig mit, volle Konzentration auf die Bühne - ganz automatisch, wie ein Sog. Und dann "Vielen dank, bis zum nächsten Mal." Sollte es das schon gewesen sein? Nicht ganz. Das Publikum konnte die Band für zwei Zugaben erneut auf die Bühne stampfen und klatschen. Doch danach war es dann leider wirklich vorbei. Schade. Aber eins verspreche Calexico hier und heute: Wenn ihr wiederkommt ... ich werde da sein! Mit Sicherheit!

Statistisches:
Ausblick:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen