Mittwoch, 20. Dezember 2006

iPhoto und Fotobearbeitung?

Nicht wirklich! Solche Aufgaben erledigt man dann doch lieber mit Bildbearbeitungsprogrammen wie zum Beispiel Adobe Photoshop.

Für die Aktualisierung einer Website habe ich gestern einen ganzen Schwung Bilder von Kunstwerken bekommen bei denen sich im Hintergrund eine weiße Wand befindet. Aber nicht bei allen Bildern war das "Weiß" auch wirklich weiß. Da heißt es nachbessern. In der Regel erledige ich das über die Tonwertkorrektur in Adobe Photoshop. Was macht man aber, wenn man gerade kein richtiges Bildbearbeitungsprogramm mit dieser Funktion bei der Hand hat?

Da ich zu Archivierungszwecken alle Bilder sowieso in Apple iPhoto importiert hatte probierte ich hier einfach mal die "Verbessern"-Funktion aus. Erstaunlich! Alle "nicht-weißen" Wände wurden problemlos weiß und ich konnte die Aktualisierung der Website erledigen.

Die ganze Sache hat mir dann aber doch keine Ruhe gelassen und ich habe mir zum Test die Betaversion von Adobe Photoshop CS3 (bekommt man auf der "Adobe Labs"-Seite) heruntergeladen und installiert. Aus Gründen der Fairness habe ich auch hier die Korrektor nicht per Hand vorgenommen sondern versuchte es mal mit der "Auto-Level"-Funktion. Verblüffend! Rein subjektiv ist das Ergebnis schlechter - im Vergleich zu iPhoto wo das "Weiß" einfach weißer war.


Original


Adobe Photoshop


Apple iPhoto

Fazit: Aus der Not habe ich nun gelernt, dass eine einfache Korrektur in iPhoto allemal möglich ist - und das gar nicht mal so schlecht.

Bild: Moritz Götze, Auf Wacht in der Nacht (Dame), 2006, Email, 100 x 65 cm, Unikat

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    den Bildern nach zu urteilen würde ich eher auf Photoshop tendieren !!
    Eindeutig das bessere Bild !

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